• Viele Frauen spüren, dass „etwas nicht ganz stimmt“, können die Beschwerden aber nicht genau einordnen. Ein Beckenboden-Check-up kann sinnvoll sein bei Urinverlust, Druck- oder Schweregefühl, Senkungsbeschwerden, Schmerzen im Beckenbereich oder Unsicherheit beim Sport. Auch nach Schwangerschaft und Geburt kann eine gezielte Untersuchung wertvolle Informationen über die Funktion und Belastbarkeit des Beckenbodens liefern.

    Auch Frauen ohne starke Beschwerden nutzen einen Check-up häufig präventiv, um Klarheit über die Funktion ihres Beckenbodens zu erhalten.

  • Eine Beckenbodenschwäche kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Häufige Anzeichen sind ungewollter Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport, ein Druckgefühl nach unten, ein Fremdkörpergefühl in der Scheide oder das Gefühl, dass der Körper Belastungen nicht mehr so gut abfangen kann wie früher.

  • Viele Frauen erleben nach Schwangerschaft und Geburt zeitweise Veränderungen der Beckenbodenfunktion. Anhaltender Urinverlust sollte jedoch nicht einfach als „normal“ hingenommen werden. In vielen Fällen können gezielte Diagnostik und eine individuelle Therapie helfen, Beschwerden deutlich zu verbessern.

  • Der Check-up umfasst ein ausführliches Gespräch, die Erfassung deiner Beschwerden sowie eine Untersuchung des Beckenbodens. Ziel ist es, die Ursache deiner Beschwerden besser zu verstehen und gemeinsam einen individuellen Weg für Training, Therapie oder weitere Maßnahmen zu entwickeln.

  • Ein Pessar kann eine wertvolle Unterstützung bei Senkungsbeschwerden, Belastungsinkontinenz oder Unsicherheit bei sportlicher Aktivität sein. Es funktioniert als eine Art „Sport-BH für den Beckenboden“, der dort unterstützt, wo zusätzliche Stabilität benötigt wird.

  • Ein Pessar ist eine weiche medizinische Unterstützung, die in die Scheide eingesetzt wird. Es kann Organe stützen, den Beckenboden entlasten und Beschwerden wie Druckgefühl, Senkungsbeschwerden oder Urinverlust reduzieren.

  • In vielen Fällen kann eine Pessartherapie eine sehr wirksame konservative Behandlungsoption sein. Manche Frauen nutzen ein Pessar dauerhaft, andere überbrücken damit eine bestimmte Lebensphase oder gewinnen Zeit, bevor sie eine operative Entscheidung treffen.

  • Ja. Viele Frauen nutzen ihr Pessar gezielt beim Joggen, Wandern, Krafttraining oder anderen belastenden Aktivitäten. Ziel ist es, wieder mehr Sicherheit und Vertrauen in den eigenen Körper zu gewinnen.

  • Nicht die Anzahl der Wochen nach der Geburt entscheidet über den Wiedereinstieg in den Sport, sondern die tatsächliche Belastbarkeit von Beckenboden, Bauchwand und Rumpf. Eine individuelle Untersuchung kann helfen einzuschätzen, wann der richtige Zeitpunkt für die Rückkehr zum Joggen oder anderen Sportarten gekommen ist.

  • Als Rektusdiastase bezeichnet man das Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln entlang der Mittellinie des Bauches. Sie tritt während einer Schwangerschaft auf. Ob eine Behandlung sinnvoll ist, hängt jedoch nicht allein von der Breite der Lücke ab, sondern vor allem von der Funktion der Bauchwand und möglichen Beschwerden.

  • Ja. Viele Frauen kommen erst Monate oder Jahre nach der Geburt mit Beschwerden wie Instabilitätsgefühl, Bauchwandproblemen oder Unsicherheit beim Training in die Praxis. Auch dann kann eine gezielte Untersuchung und Therapie sinnvoll sein.

  • Die Check-ups und Pessar Beratung bei CoreLuna können ohne ärztliche Verordnung als Selbstzahlerleistung gebucht werden. Diese werden i.d.R. nicht von den Krankenkassen erstattet.

    Für physiotherapeutische Behandlungen ist ein Privatrezept nötig.

    Einzige Ausnahme stellt die Kindertherapie dar, diese kann auf ein reguläres Kassenrezept erfolgen

  • CoreLuna verbindet spezialisierte Physiotherapie, moderne Diagnostik mit dem Funktionsultraschall und individuelle Begleitung mit einem klaren Fokus auf Frauengesundheit und Kindertherapie. Statt standardisierter Programme stehen hier deine Beschwerden, deine Ziele und dein Alltag im Mittelpunkt.

  • Ja. Beschwerden rund um den Beckenboden können auch Jahre nach Schwangerschaft und Geburt auftreten oder bestehen bleiben. Gezielte Therapie und Training können auch später noch sehr sinnvoll sein.

  • In den meisten Fällen ja – allerdings angepasst an die individuelle Belastbarkeit. Ziel ist nicht genereller Verzicht auf Sport, sondern ein sinnvoller und sicherer Aufbau.

Häufig gestellte Fragen

Fragen zur Säuglingsphysiotherapie

Die Entwicklung eines Babys verläuft individuell. Manchmal entstehen Fragen, manchmal Sorgen und manchmal möchte man einfach wissen, ob alles altersgerecht verläuft. Hier findest du Antworten auf häufige Fragen rund um die Säuglingsphysiotherapie.

  • Manche Babys benötigen etwas Unterstützung in ihrer motorischen Entwicklung oder zeigen Auffälligkeiten, die Eltern verunsichern. Physiotherapie kann beispielsweise sinnvoll sein bei einer Lieblingsseite des Kopfes, einer Schädelasymmetrie, Entwicklungsverzögerungen, Spannungsauffälligkeiten oder nach einer schwierigen Geburt.

  • Viele Säuglinge bevorzugen in den ersten Lebenswochen eine bestimmte Kopfseite. Bleibt diese Vorliebe jedoch bestehen, kann dies zu einer einseitigen Belastung und langfristig zu einer Verformung des Köpfchens führen. Eine frühzeitige physiotherapeutische Beurteilung kann helfen, die Ursache zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

  • Von einer Schädelasymmetrie spricht man, wenn der Kopf eines Babys abgeflacht oder asymmetrisch geformt ist. Häufig entsteht dies durch eine einseitige Lagerung oder Bewegungseinschränkungen. Je früher die Ursachen erkannt werden, desto besser können Eltern im Alltag unterstützt werden.

  • Zu Beginn nehme ich mir Zeit für ein ausführliches Gespräch über Schwangerschaft, Geburt und die bisherige Entwicklung deines Babys. Anschließend beobachte ich Bewegungen, Haltung, motorische Fähigkeiten und mögliche Asymmetrien. Gemeinsam besprechen wir die Ergebnisse und die nächsten Schritte.

  • Der Entwicklungs-Check-up bietet Eltern die Möglichkeit, die motorische Entwicklung ihres Babys frühzeitig einschätzen zu lassen. Dabei können Fragen zu Bewegungsentwicklung, Haltung, Kopfhaltung, Bauchlage oder allgemeinen Entwicklungsschritten besprochen werden.

  • Ja. Die Behandlung von Säuglingen erfolgt unter anderem auf Grundlage des Bobath-Konzepts. Dabei werden Bewegungsentwicklung, Wahrnehmung und die individuellen Fähigkeiten des Kindes berücksichtigt. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Anleitung der Eltern für den Alltag zu Hause.

  • Physiotherapie kann die natürliche Entwicklung eines Kindes unterstützen, wenn Auffälligkeiten oder Risikofaktoren vorliegen. Gleichzeitig erhalten Eltern praktische Strategien und Übungen für den Alltag, um ihr Kind bestmöglich zu begleiten.

  • Nicht unbedingt. Viele Eltern bemerken Veränderungen oder Besonderheiten bei ihrem Baby bereits früh. Eine physiotherapeutische Einschätzung kann helfen, Fragen zu klären, Unsicherheiten zu reduzieren und gegebenenfalls frühzeitig zu handeln.